Rekrutierung einer Portfoliomanager:in Digitalisierung + Gesellschaft für die Stiftung Mercator Schweiz

Die Stiftung Mercator Schweiz suchte für ihr Förderthema „Digitalisierung + Gesellschaft“ eine Persönlichkeit, die Entwicklungen im Feld einordnen, Akteur:innen vernetzen und ein Förderportfolio für verantwortungsvolle digitale Technologien mitgestalten kann. Die Rolle bewegte sich an den Schnittstellen von Technologie, Gesellschaft, Philanthropie und öffentlicher Hand und sprach damit bewusst auch Profile aus Open Source, Public Interest Technology, Start-ups oder programmnahen Innovationsfeldern an.

Herausforderung

Die Herausforderung bestand nicht nur darin, genügend Sichtbarkeit für die Stelle zu schaffen, sondern vor allem darin, aus einer grossen Zahl an Bewerbungen die fachlich und persönlich passendsten Profile zu identifizieren. Für eine attraktive Organisation wie die Stiftung Mercator war mit vielen und zugleich sehr unterschiedlichen Dossiers zu rechnen. Gesucht war deshalb ein Vorgehen, das sowohl eine sorgfältige Auswahl als auch einen strukturierten und gut handhabbaren Prozess ermöglicht.

Vorgehen

Wir unterstützten die Stiftung dabei, die eingehenden Bewerbungen anhand klarer Kriterien zu beurteilen und aus der grossen Menge jene wenigen Personen herauszufiltern, die zur Rolle wirklich passten.

Über die Vorselektion hinaus brachten wir konkrete Inputs zur Gestaltung des Auswahlprozesses ein. Dazu gehörten unter anderem:

  • Leitfragen für Videointerviews, um die Vergleichbarkeit der Gespräche zu erhöhen
  • Hinweise zur Strukturierung der Interviewphasen
  • Empfehlungen zur Gestaltung persönlicher Gespräche
  • Unterstützung dabei, auch sehr unterschiedliche Profile nachvollziehbar und konsistent zu beurteilen

Resultat

Aus einer grossen Zahl an Bewerbungen konnten die passenden rund 5 % identifiziert und der Stiftung als fundierte Auswahl vorgeschlagen werden.

Ein weiterer zentraler Aspekt war die Kommunikation mit den Bewerbenden. Gerade im Non-Profit-Bereich investieren viele Menschen viel Zeit, Sorgfalt und persönliches Engagement in ihre Bewerbung. Deshalb legten wir Wert darauf, transparent über den Stand des Prozesses zu informieren und Absagen offen, respektvoll und mit hilfreichen Hinweisen zu kommunizieren.

So entstand nicht nur eine sorgfältige Auswahl für die Stiftung, sondern auch ein Rekrutierungsprozess, der sich positiv auf die Wahrnehmung der Organisation als faire und wertschätzende Arbeitgeberin auswirkte.

Rekrutierung der Verwaltungsleitung einer zweisprachigen katholischen Kirchgemeinde