Rekrutierung der Leitung Zentrale Dienste einer Palliativklinik

Rekrutierung der Leitung Zentrale Dienste einer Palliativklinik

Ausgangslage

Die Palliativklinik im Park suchte eine neue Leitung Zentrale Dienste. Der Bedarf entstand kurzfristig, sollte aber gezielt zu einer langfristigen Besetzung führen. Die Klinik gehört zu den Pionieren der Palliative Care in der Schweiz. Sie befindet sich aktuell in einem organisatorischen, technischen und kulturellen Wandel. Der Anspruch war hoch: Gesucht wurde eine Persönlichkeit mit breiter operativer Erfahrung, Führungskompetenz und der Fähigkeit, Veränderung mitzutragen.

Herausforderungen

  • Arbeiten in einer Organisation im Wandel (Strukturen, Prozesse, Kultur, neue Aktivitäten).
  • Hohe Anforderungen in Finanzen, HR und IT.
  • Bedarf an hoher sozialer Kompetenz.
  • Sehr hoher Anspruch an Passung zur Organisation und zum Team.
  • Wunsch nach starkem Einbezug von Management und Mitarbeitenden.

Vorgehen

Mandatsübernahme und Zielklärung

KampaHire wurde mit der vollständigen Rekrutierung beauftragt. Das Suchprofil wurde in enger Abstimmung mit Stiftungsrat und Klinikleitung laufend geschärft. Parallel wurde eine mögliche Interimslösung geprüft, um Handlungsspielraum zu schaffen.


Mehrstufige Suchstrategie

Die Suche erfolgte über mehrere Kanäle:

  • Öffentliche Ausschreibung
  • Aktivierung interner Netzwerke
  • Direktansprache geeigneter Kandidierender
  • Mehrere Suchzyklen ermöglichten eine realistische Markteinschätzung und eine kontinuierliche Präzisierung der Anforderungen.

Unterschiedliche Elemente

Um die Kandidierenden ganzheitlich kennenzulernen, wurde der Prozess bewusst mehrdimensional gestaltet und laufend angepasst. Zum Einsatz kamen unter anderem:

  • Video-Kurzinterviews
  • Gespräche vor Ort mit Begehungen der Klinik
  • Gespräche mit der Gründerin der Palliativklinik
  • Einbindung des Management-Teams
  • Konkrete Assessment- und Reflexionsaufgaben

Diese Kombination erlaubte es, die Persönlichkeiten, Arbeitsweisen und Führungsansätze der Kandidierenden in unterschiedlichen Situationen zu erleben und besser einzuordnen.

Strukturierte Bewertung und unterstützende KI-Nutzung

Die Beurteilung der Kandidierenden basierte auf einem klar gewichteten Kriterienkatalog, der fachliche, soziale und organisationale Aspekte berücksichtigte.

Die Eindrücke aus Gesprächen und Dokumentationen wurden zusätzlich mit Unterstützung künstlicher Intelligenz strukturiert und abgeglichen. So konnten persönliche, subjektive Wahrnehmungen mit einer systematischen, vergleichenden Auswertung kombiniert werden. Diese Verbindung von menschlicher Einschätzung und technologischer Unterstützung erhöhte die Transparenz und Qualität der Entscheidungsgrundlagen deutlich.


Resultat

  • Erfolgreiche Besetzung der Leitung Zentrale Dienste.
  • Hohe Akzeptanz in der Organisation.
  • Klare Entlastung des Stiftungsrats durch professionelle Begleitung.
  • Nachhaltiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Klinik.
Rekrutierung der Verwaltungsleitung einer zweisprachigen katholischen Kirchgemeinde